Aufgewachsen in einem Handwerkerhaushalt im Allgäu, lernte ich sowohl die groben Seiten, mein Vater war Schmied, als auch die filigranen Seiten, meine Mutter war begeisterte Handarbeiterein, des Gestaltens kennen.

Während meiner Ausbildung zur Kartographin in München waren mir exakte Genauigkeit und Sauberkeit als oberstes Gebot gelehrt worden – in der Regel in schwarz-weiß und in zwei Dimensionen. An eigene Ideen war nicht zu denken, und so begann das Verlangen zu wachsen, in meinem Schaffen die dritte Dimension einzubauen: meine Leidenschaft zu Stein und Ton war geweckt.

Ton und Schamott sind auch bis heute meine bevorzugten Materialien. Selten steht am Beginn eines Projektes eine konkrete Idee. Meistens planlos beginnen meine Hände und schaffen ein Werk.

Ein Handwerk – Ein Kunstwerk